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Vortag |
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Datum/Zeit |
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27,23 € |
-0,17 € |
-0,61 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005140008 |
514000 |
- € |
- € |
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Deutsche Bank-Aktie: Hypotheken-Rechtsstreit in den USA durch millionenschweren Vergleich beigelegt 11.05.2012
aktiencheck.de
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) hat sich in einem Rechtsstreit um betrügerische Machenschaften ihrer US-Tochter MortgageIT bei der Vermittlung von staatlich besicherten Hypothekenkrediten auf einen millionenschweren Vergleich verständigt.
Wie aus einer am Donnerstagabend veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, werde die Deutsche Bank im Zuge der Einigung 202,3 Mio. US-Dollar an das US-Justizministerium überweisen. In dem spektakulären Verfahren hatte die US-Justiz der Deutsche Bank-Tochter vorgeworfen, im Zeitraum von 1999 bis 2009 insgesamt 39.000 Hypothekenkredite im Gesamtwert von mehr als 5 Mrd. US-Dollar mit staatlichen Garantien der Federal Housing Administration (FHA) vermittelt zu haben, ohne die Bonität der Kreditnehmer genauer überprüft zu haben. In diesem Zusammenhang musste die FHA bei Zahlungsausfällen wiederholt einspringen und in insgesamt 3.200 Fällen Versicherungsleistungen in Höhe von 368 Mio. US-Dollar zahlen. Die Klage war im Mai vergangenen Jahres vom US-Justizministerium eingereicht worden.
Im Zuge des Vergleichs räumte die Deutsche Bank einzelne Versäumnisse im Sinne der Anklage ein. Die Deutsche Bank hatte MortgageIT im Januar 2007 übernommen.
Die Aktie der Deutschen Bank verliert derzeit 1,44 Prozent auf 30,78 Euro. (11.05.2012/ac/n/d)
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